Mit dem Motorrad auf Korsika

Die richtige Schule für das sensible Hobby. Motorradfahr’n ist geil, aber... anders als beim Tanzkurs oder Skifahren ist Motorradfahren eine Sache, bei der Freude einerseits und subjektive wie auch objektive Gefahren andererseits äußerst dicht beieinanderliegen.
Die beste Chance, unfallfrei "durchzukommen", besteht in einer möglichst guten Ausbildung.

 
 

Roller- oder Motorradfahren ist mehr

...als nur ein Hobby. Es ist eine hervorragende Form der alltäglichen Mobilität. Gerade in Anbetracht des dichten Verkehrs und der Parkplatzknappheit - besonders in München - leisten motorisierte Zweiradfahrer einen wesentlichen Beitrag zur Entspannung der Verkehrssituation!

Motorradmäßig biete ich nahezu alles... nahezu!


 
Das große Einmaleins des Motorradfahrens

..ist eine besonders vorausschauende Fahrweise, Fahrbahnlesen, besondere Lenktechniken und insbesondere das Beherrschen der Bremsen sowie geeignete Schutzkleidung. "Die sicherste Kleidung ist nicht alles, jedoch ohne die nötige Ausrüstung ist alles nichts".

Hier eine Beschreibung meiner Methode Dich auf die große erlebnisreiche Tour ins Sudelfeld ** optimal vorzubereiten:

Bei der ersten Sonderfahrt/Pflichtstunden trainieren wir die Sicherheitsfahrlinie/Idealline indem ich mit meinem Bike vorausfahre. Hierbei erkennts Du, wo genau der Scheitelpunkt der Kurve anzusteuern ist. Es ist die erste anspruchsvolle Kurve, die Du er-fährst, weshalb es völlig normal ist, dass Du Dich dabei verkrampfst und diese Linie zunächst nicht beibehältst. Ist aber kein Problem, diese Verkrampfung / Blockade werden wir auflösen!

Bei einer Fahrt als Sozius/Sozia auf meinem Bike erkennst Du nun sehr leicht, wie diese Linie der Kurve zu fahren ist und kannst beobachten, wie ich mit meinem Oberkörper das Bike steuere, indem ich z.B. bereits vor der Rechtskurve meinen Kopf/Oberkörper deutlich nach rechts neige, um der Fliehkraft entgegenzuwirken. Und genau das traut sich der Fahrschüler zunächst nicht zu tun, weil er es nicht kennt und auch noch nicht geübt hat. (Bisher bist Du bei den Übungsfahrten und beim Abbiegen in der Stadt nicht in diesem Geschwindigkeitsbereich gefahren.) Nun fährst Du wieder die gleiche Kurve hinterher und abwechselnd voraus. Es zeigt sich, dass die Sicherheitslinie und der Scheitelpunkt der Kurve noch nicht genau gefahren/getroffen wird zudem fehlt der Mut zur Schräglage und auch das Reinlegen mit dem Kopf/Oberkörper in die Kurve. Jetzt setzte ich mich auf Dein Bike als Sozius und führe Dich mit Deinem Bike mittels Impuls/Druck an Deiner Schulter souverän durch die Kurve. Hierbei erkennst Du nun wie einfach das geht und kannst absofort diese Bewegungen bei den nächsten Kurven umsetzen (und es hat plopp gemacht), der Knoten ist geplatzt). Jetzt freust Du Dich schon ganz ungeduldig auf die Tour ins Sudelfeld, bei der Du diese Er-fahrungen wiederholen und vertiefen kannst.


Besondere Lenktechniken - wie hier das Drücken - sind für das plötzliche Einlenken in die Kurve notwendig, wenn es den Fahrer mit seinem Bike aus der Kurve trägt, weil er sich mit der Geschwindigkeit verschätzte! normaler Fahrstil
Links: der normale Fahrstil
Rechts: der Fahrer drückt beim Linksfahren mit der linken Hand den Lenker und zieht ihn gleichzeitig mit der rechten Hand. Das Bike fällt spontan in größere Schräglage und fährt einen engeren Radius. Auf der Landstraße würde er somit ein Heraustragen aus der Kurve verhindern.
mit Drücken Ausweichübungen
Beim Slalomfahren rechts schafft man das Umfahren der Kegel nur, wenn der Biker das Lenken durch Drücken anwendet. Hier sieht man deutlich, wie er mit dem rechten Arm den Lenker nach unten drückt und das linke Lenkerende an sich zieht. Auch bei der Ausweichübung links ist das Drücken unerlässlich, will man sich noch rechtzeitig vor dem letzten Kegel in die ursprungliche Fahrlinie einordnen. (Ausweichen einer plötzlich öffnenden PKW-Tür).
Slalomfahrt

Man kann nie genug lernen

Gerne gebe ich meine Erfahrungen aus dem Gelände- und Straßenrennsport praxisbezogen an Dich weiter. Das bedeutet nicht, dass Du zum Rennfahrer ausgebildet wirst. Aber viele wertvolle Tips kannst Du später garantiert einmal gebrauchen. Oftmals haben mir dies meine Exfahrschüler bestätigt und waren mir dafür sehr dankbar.
Du erhältst während der Ausbildung, wenn gewünscht, eine Unfallversicherung, Schutzkleidung, Helm und Handschuhe sowieso. Ich lasse Dich nicht im Regen stehen... äh fahr'n. Grundsätzlich werden die ersten Gehversuche nur bei trockenem Wetter vereinbart; jedoch sollte jeder Anfänger auch mal bei Regen gefahren sein. Dafür habe ich dann auch die optimale Regenausrüstung. "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung".

Ich begleite Dich natürlich

...auf meiner eigenen Maschine (zumindest die überwiegende Stundenzahl), ich fahre Dir die übungen vor und zeige Dir bei den Sonderfahrten* - meist in zwei Blöcken - einige Tricks und Techniken - eben aus dem Gelände- und Straßenrennsport -, wie Du sicher und elegant die Kurve kriegst.
* Das sind die Pflichtstunden:
4x Autobahn, 5x Überland,
3x Nachtfahrt.
Der Traum jeden Bikers ist das Cruisen auf abgelegenen abwechslungsreichen kurvigen Landstraßen. Darum fahren wir mit der Hälfte dieser SF - wenn gewünscht - über sehr schöne Landstraßen ins Alpenvorland zum Sudelfeld (Bayrischzell). Dort kurven wir nach einer Pause mit den Bikes einige Runden und trainieren dabei die erlernten Techniken. Wer von diesem erlebnisreichen Tag noch nicht genug haben sollte, kann das mit den restlichen SF an einer zweiten Tour wiederholen. Spätestens dann ist er auch fit für die kommende Saison.

In diesem Video zeigen wir eine Teilstrecke des oberen Sudelfeld von Bayrischzell kommend, die wir mehrmals auf- und abfahren und dabei intensiv die bisher erlernten theoretischen und praktischen Kenntnisse der Fahrphysik trainieren. Dabei fahren 2 von 4 Fahrschülern abwechselnd zunächst hinter meinem Bike hinterher, dann natürlich auch im Wechsel voraus. Im Begleitfahrzeug, das mein ebenfalls sehr kompetenter Bikerkollege steuert und dabei seinen Schüler navigiert, fahren wir ständig in einer Kolonne. Der begleitende Schüler neben ihm kann somit während seiner Pause das Geschehen beobachten und anschließend seine Fahrtechniken verfeinern.

 

 

 

Ich biete Schrauber- und Pannenkurse

Jeder Motorradfahrer sollte immer über den technischen Zustand seines Bikes informiert sein und darüber hinaus in der Lage sein, die wichtigsten Handgriffe beherrschen, um sein Gefährt z.B. bei einer Panne wieder in Gang zu bringen. Das betrifft insbesondere Reifen, Fahrwerk und die Kette. Hierfür biete ich Schrauber- und Pannenkurse. Als gelernter KFZ-Mechaniker kann ich viele Tips vermitteln, wie man kostengünstig sein Bike repariert.

Und danach...

Ich kümmere mich um die Betreuung meiner Exfahrschüler. Bei verschiedenen Wochenendtouren und/oder Weiterbildungsveranstaltungen, z.B. auf der Rennstrecke, kannst Du Dein Fahrkönnen perfektionieren. Dabei werden verschiedene Sicherheitsthemen und Fahrtechniken vermittelt, die in der Fahrschulausbildung nicht zur Sprache kommen können. Bremsen in Schräglage, Herantasten an die größtmögliche Schräglage und einiges mehr gehören zu diesen Übungen. Hier gehts also richtig ab und Du erlebst dabei den maximalen Spaß.
An unseren Wochenendtouren kannst Du natürlich auch teilnehmen und bei Benzingesprächen Deinen Wissensdurst stillen. Bekannte und Freunde sind auch eingeladen.

zum Schluss...

Wie Du entnommen hast, bin ich selbst leidenschaftlicher Motorradfahrer und verfüge über eine Menge Er-Fahrung und ich weiß, worauf es beim Biken und bei der Motorradausbildung ankommt. Nach meiner Methodik braucht man durchschnittlich etwa 6-8 Stunden für die Grundübungen plus die 12 gesetzlich vorgeschriebenen Sonderfahrten, wie 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Nachtfahrstunden. Im Anschluss etwa eine Doppelstunde für die Prüfungsvorbereitung - das wars und Du hast den Schein. Das macht bei meinen Preisen etwa 1100 bis 1300 Euro. Bei Erweiterung von A1 (früherer 1b ) sparst Du sogar 270 Euro.
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