Paris mit dem eigenen Wagen erkunden
Um den nächsten Urlaub mit dem eigenen Fahrzeug antreten zu können, gilt für viele Jugendliche zuerst eine Hürde zu übersteigen. Die Rede ist vom Führerschein. Der Führerschein ist für die meisten Jugendlichen ab einem Alter von sechzehn, siebzehn Jahren ein großer Traum. Wer Glück hat, durfte bereits seinen Rollerführerschein machen und ist dadurch mobil. Andere stehen vor ihrem ersten Gang zu einer Fahrschule und fragen sich, woran eine gute Schule erkannt werden kann.
Die meisten Schüler finden ihre Fahrschule durch Empfehlungen von Freunden oder Bekannten. Diese Art der Fahrschulsuche ist empfehlenswert, da direkt über bereits erlebte Erfahrungen berichtet werden kann. Es sollte unbedingt hinterfragt werden, wie sich die Fahrlehrer verhalten und den zu erlernenden Stoff weitergeben. Selbstverständlich kommt es auf das Verhalten des Fahrschülers an, wie gut und schnell er lernt. Jedoch spielt auch der Charakter eines Schülers eine wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Fahrschüler und Fahrlehrer. Ängstliche und zurückhaltende Schüler haben oftmals Schwierigkeiten mit forschen Fahrlehrern, die während der ersten Autofahrten teils derbe Kommentare zur Fahrweise geben. Eine sehr gute Möglichkeit, um die für sich richtige Fahrschule zu finden, ist die Vereinbarung eines Probeunterrichts. Viele Fahrschulen bieten neuen Schülern an, unverbindlich an einer Theoriestunde teilzunehmen. So kann der Fahrschüler für sich selbst erkennen und entscheiden, ob er mit dem angewandten Unterrichtsstil zurechtkommt. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die meisten Fahrschulen über mehrere Lehrer verfügen. Gerade beim Theorieunterricht wechseln sich die Lehrer teilweise ab.
Bevor die Entscheidung für eine Fahrschule fällt und die Anmeldung erfolgt, ist es ratsam, sich den Ausbildungsplan der gewählten Schule anzusehen. Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände hat eine Richtlinie zum Ausbildungsplan herausgebracht. Dieser Ausbildungsplan sollte in der Fahrschule aushängen oder ausliegen. Eine gute Fahrschule bespricht den Plan vor der Anmeldung mit neuen Schülern.
Die Kosten für den Führerschein variieren erheblich. Hier spielt einmal der Faktor, in welchem Gebiet die Fahrschule gelegen ist, eine große Rolle. Ländlich gelegene Schulbetriebe berechnen meist einen von städtischen Schulen unterschiedlichen Preis. Zudem schließt die letztendliche Preisbildung die Anzahl der Fahrstunden mit ein. Ein Schüler, der mit der Mindestzahl an Fahrstunden auskommt und soweit sicher im Straßenverkehr ist, dass er an der Prüfung teilnehmen kann, wird einen geringeren Betrag an Lehrgeld zahlen, als ein Schüler, der zusätzliche Fahrstunden benötigt. In den Gesamtkosten des Führerscheins ist die Anmeldung zur theoretischen und praktischen Prüfung inbegriffen. Ebenfalls in den Kosten integriert ist die Anmeldung beim örtlichen Straßenverkehrsamt. Die Fahrschule übernimmt meistens die Führerscheinanmeldung, sodass dem Fahrschüler nach der bestandenen Prüfung der Führerschein ausgehändigt werden kann. Um den Führerschein zu erhalten, ist es notwendig, der Fahrschule im Vorfeld ein Passbild einzureichen.
Um die Unterkunft a là Ferienwohnungen oder eines der Bed and Breakfasts mit dem eigenen Fahrzeug anfahren zu können, spielt selbstverständlich auch die Dauer des Führerscheins eine wichtige Rolle. Ferienkurse bieten sich gerade für die Schüler an, bei denen vorauszusehen ist, dass der Theorieunterricht nur schleppend besucht wird. Apartments in Paris anmieten ist bei diesen Ferienkursen bedingt möglich. Die Länge der Kurse ist meist auf drei Wochen ausgelegt. In diesen drei Wochen finden intensive theoretische Schulungen statt. Auch die praxisbezogenen Unterrichtsstunden werden täglich angeboten und ausgeübt. Meist ist die Gruppe, die einen Ferienkurs ausmacht, in der Anzahl der Schüler kleiner als die eines normalen Kurses. Dies liegt daran, dass in kleinen Gruppen näher auf den Einzelnen eingegangen werden kann und seine Probleme im Straßenverkehr besser zu lösen sind. Um die gelehrten Theorieteile zu vertiefen, werden auch bei Ferienkursen CDs mit ausgegeben, mit denen am heimischen Computer der Theorieteil ausreichend geübt werden kann. Die PC-bezogenen Theoriebögen lassen zudem einen Modus zu, indem die Theorieprüfung simuliert werden kann. Gerade für ängstliche Schüler lässt sich so die Anspannung eingrenzen.