U-Bahn-Fahrer von Beruf
Fahrschulen gibt es nicht nur für den herkömmlichen PKW- oder Motorradführerschein. Auch das Steuern einer U-/S- oder Hoch-Bahn will gelernt sein. Und das ist bei weitem nicht so eine leichte Aufgabe, wie man vielleicht vorerst vermuten würde. Lässig sitzen die meisten Fahrer vorn in der Bahn in ihrer Kabine, beobachten gechillt das Gedränge auf dem Bahnsteig und wirken, als ob sie nichts aus der Ruhe bringen könnte. Doch das Bedienen der Knöpfe und Schalter ist längst nicht so einfach, wie man annehmen könnte. Die Bahn ist nicht nur auf einen Knopfdruck angewiesen, wie man ihn im Esprit online Shop ausführen würde, um einen bestimmten Artikel, wie z.B. Herrenbekleidung angezeigt zu bekommen.
Es gibt weit mehr technische Tricks und Kniffe, die man kennen sollte. Schließlich trägt man eine ziemlich hohe Verantwortung, will man die "dicken Schlitten"des öffentlichen Verkehrs bedienen. Man sollte sich bewusst darüber sein, dass man ungefähr die Insassen von drei Flugzeugen auf einmal transportiert. Es ist also mit dem einfachen Bedienen eines Bremshebels nicht getan. Man sollte schon ein wenig technisches Know-how über sein schweres Gefährt mitbringen oder sich spätestens bei der Ausbildung anlernen, um den andern zu zeigen, wer die Herrenschuhe anhat.
Daher erfolgt eine mindestens 7-wöchige Ausbildungszeit zum U-Bahn-Fahrer.
Zuerst muss man natürlich bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören das Mindestalter von 21 Jahren erreicht zu haben, im Besitz eines PKW-Führerschein zu sein und eine abgeschlossene Lehre oder im Studium zumindest ein Vordiplom vorweisen zu können.
Der Lehrgang beinhaltet zudem auch etliche Testfahrten in einem Simulator, bevor die Auszubildenden auf die Schienen losgelassen werden.
Dann allerdings steht einer Karriere als U-Bahn-Fahrer nichts mehr im Wege!